Architekt werden
Architekt zu werden, ist der Wunsch vieler Schulabgänger. Es gibt dafür einige Voraussetzungen und verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten. Man studiert an einer Universität, Fachhochschule, technischen Hochschule, Kunst- oder Privathochschule. Auch mit einer technischen Ausbildung sind die Aussichten gut.
Zunächst sollte man die Begabungen und Fähigkeiten überprüfen. Mathematische Kenntnisse sind sehr wichtig, denn man muss die Statik eines Gebäudes richtig berechnen. Vieles gestaltet man mithilfe eines PC`s, deshalb sollte man sich auch leicht in neue Programme einarbeiten können. Man muss kreativ sein, gut zeichnen können und über ein räumliches Vorstellungsvermögen verfügen.
An Hochschulen Deutschlands kann man drei verschiedene Studienrichtungen studieren. Das sind Architektur - Hochbau, Innenarchitektur und Landschaftsarchitektur. Beim Studiengang Architektur – Hochbau benötigt man ein ausgeprägtes technisches Verständnis, dann kann man sich auf Städtebau und Baumanagement spezialisieren. Für die Innenarchitektur ist ein künstlerisches Talent erforderlich, denn man konzentriert sich auf die Gestaltung von Innenräumen. Für die Landschaftsarchitektur braucht man umfangreiches Wissen über Geografie und Botanik, dann ist man in der Lage, Landschaftsflächen zu gestalten.
Möchte man an einer Hochschule studieren, haben die Schüler mit den besten Noten auch die besten Aussichten. An einigen Hochschulen kann man erst nach einer bestandenen Eignungsprüfung studieren. Man könnte auch die Möglichkeit nutzen, ein Praktikum zu absolvieren, um wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Das könnte die Chancen für die Hochschule auch mit einem schlechteren Notendurchschnitt verbessern.
Die Diplomstudiengänge werden ersetzt durch Bachelor- und Masterstudiengänge, diese dauern zwischen vier und sechs Semestern.
Ist das Studium erfolgreich abgeschlossen, erfolgt die Eintragung in die Architektenkammer, dann darf man sich Architekt nennen.